Unterschiede zwischen ambulanter Pflege und 24-Stunden-Betreuung: Was ist besser für Ihre Familie?

Unterstützung

Wenn ein geliebter Mensch Unterstützung im Alltag benötigt, stehen Familien vor der Herausforderung, die passende Pflegeform zu finden. Zwei der gängigsten Optionen sind die ambulante Pflege durch Pflegedienste und die 24-Stunden-Betreuung durch Betreuungskräfte, oft aus Osteuropa. In diesem Artikel erklären wir die Unterschiede zwischen beiden Ansätzen, deren Vor- und Nachteile und wie Sie die richtige Entscheidung für Ihre Familie treffen.

Was ist ambulante Pflege?

Ambulante Pflege wird von professionellen Pflegediensten angeboten, die mehrmals täglich oder wöchentlich zu den Pflegebedürftigen nach Hause kommen. Diese Form der Pflege richtet sich an Menschen, die Unterstützung benötigen, aber keine Rund-um-die-Uhr-Betreuung erfordern.

Typische Leistungen:

  • Grundpflege: Hilfe bei der Körperpflege, Anziehen, Essen.
  • Behandlungspflege: Medizinische Leistungen wie Medikamentengabe, Wundversorgung oder Blutzuckermessung.
  • Hauswirtschaftliche Unterstützung: Reinigung, Einkäufe, Kochen.

Vorteile der ambulanten Pflege:

  • Flexibilität: Pflegeleistungen können individuell angepasst werden.
  • Professionelle Betreuung: Geschulte Pflegefachkräfte sorgen für eine hohe Qualität der Versorgung.
  • Kosteneffizienz: Ambulante Pflege ist oft günstiger als eine 24-Stunden-Betreuung.

Nachteile:

  • Begrenzte Zeit: Die Pflegekraft ist nur zu bestimmten Zeiten anwesend.
  • Wechselndes Personal: Verschiedene Pflegekräfte können Unruhe erzeugen.

Was ist 24-Stunden-Betreuung?

Die 24-Stunden-Betreuung wird meist durch Betreuungskräfte aus Osteuropa organisiert, die im Haushalt der pflegebedürftigen Person leben. Diese Form eignet sich für Menschen mit einem hohen Pflege- und Betreuungsbedarf.

Typische Leistungen:

  • Rund-um-die-Uhr-Betreuung: Permanente Anwesenheit der Betreuungskraft.
  • Ganzheitliche Unterstützung: Kombination aus Grundpflege, Hauswirtschaft und emotionaler Begleitung.
  • Flexibilität: Anpassung an den individuellen Tagesablauf der pflegebedürftigen Person.

Vorteile der 24-Stunden-Betreuung:

  • Kontinuität: Eine feste Betreuungskraft sorgt für Vertrauen und Stabilität.
  • Häusliche Umgebung: Die Pflege findet im gewohnten Umfeld statt.
  • Individuelle Betreuung: Die Betreuungskraft kann sich voll auf die Bedürfnisse konzentrieren.

Nachteile:

  • Kostenintensiv: Die 24-Stunden-Betreuung ist teurer als ambulante Pflege.
  • Rechtliche Aspekte: Die Einhaltung von Arbeitszeiten und faire Bedingungen für die Betreuungskraft müssen sichergestellt werden.
  • Wohnraum: Die Betreuungskraft benötigt ein eigenes Zimmer.

Kostenvergleich: Ambulante Pflege vs. 24-Stunden-Betreuung

Die Kosten hängen von der Pflegeintensität und den individuellen Bedürfnissen ab. Hier ein Überblick:

Ambulante Pflege:

  • Abhängig von den Leistungen: Durchschnittlich 25 bis 50 Euro pro Einsatz.
  • Monatliche Kosten: Variieren je nach Anzahl der Einsätze, in der Regel zwischen 500 und 2.000 Euro.

24-Stunden-Betreuung:

  • Monatliche Kosten: Zwischen 2.000 und 3.500 Euro, je nach Qualifikation der Betreuungskraft und Vermittlungsmodell.

Welche Pflegeform ist die richtige?

Die Entscheidung hängt von verschiedenen Faktoren ab:

Pflegebedarf:

  • Bei sporadischem oder geringem Pflegebedarf ist die ambulante Pflege ausreichend.
  • Bei hohem Pflegebedarf bietet die 24-Stunden-Betreuung mehr Sicherheit.

Budget:

  • Ambulante Pflege ist kostengünstiger, aber bei hoher Einsatzfrequenz steigen die Kosten schnell.
  • Die 24-Stunden-Betreuung ist teurer, bietet jedoch umfassendere Unterstützung.

Persönliche Präferenzen:

  • Einige Menschen bevorzugen wechselnde Pflegekräfte, andere legen Wert auf Kontinuität.
  • Das Wohlbefinden in der eigenen Umgebung kann ein entscheidender Faktor sein.

Tipps für die Auswahl der richtigen Pflegeform

  1. Professionelle Beratung: Lassen Sie sich von Pflegeberatungsstellen oder Vermittlungsagenturen beraten.
  2. Bedarfsanalyse: Ermitteln Sie den genauen Pflegebedarf Ihres Angehörigen.
  3. Kostenplanung: Stellen Sie sicher, dass die gewählte Pflegeform langfristig finanzierbar ist.
  4. Flexibilität: Testen Sie ggf. beide Modelle, um herauszufinden, was am besten passt.

Fazit

Die Wahl zwischen ambulanter Pflege und 24-Stunden-Betreuung hängt von den individuellen Bedürfnissen, dem Budget und den persönlichen Vorlieben ab. Beide Pflegeformen haben ihre Vor- und Nachteile, und die richtige Entscheidung kann das Leben der pflegebedürftigen Person und ihrer Familie erheblich erleichtern. Kontaktieren Sie Pflege-Schätzle für eine umfassende Beratung und finden Sie die optimale Lösung für Ihre Familie.

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Simon Schätzle

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